Sintra auf und ab

      Sintra auf und ab

      Ich war vor 2 Wochen in Sintra zu Besuch bei der Shorebreak Bodyboard Surfschule von Nicolas Rosner.
      Da wie immer nur wenig Zeit war, hatte ich mich kurzfristig vom 06.10.-12.10.2013 bei Nic eingebucht.
      Noch schnell ein günstiges Mietauto geschoßen und die Zeit absitzen.

      Am 06.10. ging es dann auch schon zur frühesten Morgenstunde los, der Flieger ging ja schon um 6 Uhr los.
      Der Hinflug war Top, 30 Minuten schneller als geplant. Die zeit hab ich dann aber auch gleich beim warten auf mein Auto verloren.
      Bis ein reserviertes Auto fertig ist kann bei Avis halt schon mal ne Stunde dauern. Entschädigung??? Nada! Das ist Kundenbindung!

      Nach ein bisschen kurven durch Sintra war ich dann auch in einer knappen Stunde beim Bodyboard Guest House vor der Tür. Nic wohnt direkt neben an, war also ideal.
      Nach Koffer abschmeißen und sich erst mal vom Haushund Alf ordentlich Willkommen heißen lassen, lockte auch schon der Ruf der Brandung, ich war ja nicht zum Spaß da.

      (Board Guest House)

      So fuhren Nic, Olaf (ein Bodyboardkursteilnehmer) und ich auch Mittags gleich mal zum Praia Grande. Erst mal austoben.
      Praia Grande präsentierte sich mit netten 0,5-1m großen Wellen, Offshore und gelegentlichen CloseOuts. FUN war angesagt. Und den hatten wir dann auch.
      Diese Wellengröße sollte uns dann auch den überwiegenden Rest der Woche verfolgen, was sich aber als sehr angenehm heraus stellte.

      Am Montag ging es dann geschäftlich nach Peniche und nach einem ordentlich Mittagessen mit Schwertfisch gab es einen Abstecher nach Supertubos. Doch leider war an diesem Tag nicht wirklich viel los. Wie immer zählte die Aussage "Gestern hättet Ihr da sein müssen, da war es groß". Wenn ich jedesmal 1€ bekommen würde wenn ich das höre...

      (Supertubos)

      Aber auch so war es schön noch ein bisschen zu verweilen und die Strapazen des Geschäftstermins abklingen zu lassen.
      Generell hatten wir die ganze Woche über bis zu 28 Grad und wolkenfreien Himmel. Ich hatte mir also eine gute Woche herausgesucht. 8)

      Am nächsten Tag klapperten wir die Küsten nördlich von Ericera ab und kamen an einen Lokal Spot nördlich der ausgeschilderten Spots wie Reef und Co.
      Wir waren mit Nuno aus dem Bodyboard Guest House unterwegs, was uns doch einen kommunikativen Einstieg in die lokale Szene erleichterte. Man begüßte uns freundlich auf englisch und war für ein Schwätzchen offen... portugisiesche Gastfreundschaft ist was feines. Im Wasser ging an dem Tag so richtig die Lutzi hab. Bis zu 2m und ordentlich Druck auf den Sets sorgte für jede Menge Action im Wasser.


      So ging auch dieser Tag mit einem ordentlichen Sonnebrand dem Ende zu. Gegen späten Nachmittag sind wir nochmal auf die andere Seite von Sintra zum westlichsten Punkt Europas und haben ordentlich einen auf Touri gemacht.

      Am Mittwoch ging es auf die andere Flußseite von Lissabon, nach Caparica. Hier gab es wieder überschaubarere Wellen mit etwas mehr als einem halben Meter, so dass wieder relaxen und Spaß haben angesagt war.
      Nic hatte heute noch einen weiteren Schüler am Start. Einen jungen Portugiesen, der seine 2. Stunde hatte, sich aber schon furchtlos in die Wellen warf.
      Hier wurden wir dann aber verscheucht, nach dem 2 Traktoren ein großen Fischernetz durch das Meer zogen und keinerlei Rücksicht auf Surfer, oder Badegäste im Wasser nahm.
      Imposant war dann schon das im eingeholten Fischernetz gut die Hälfte des Fangs aus Quallen bestand und wir reden hier nicht von den kleinen Handtellergroßen Geräten.

      Die letzten 2 Tage waren wir dann an einem abgelegenen Nachbarstrand vom Praia Grande. Eine pänomenale wunderschöne Bucht in einem kleinen Tal. Es waren noch ein paar Freunde von Nic dabei und wir hatten den ganzen Spot für uns alleine. Wir haben uns gegenseitig die Wellen zu geschustert und uns beim anpaddeln motiviert. Es gab einen haufen Spaß und die Wellen waren dermaßen perfekt, dass wir uns nur schwer aus dem Wasser lösen konnten.
      Aber irgendwann griff die Erschöpfung um sich und nach und nach gingen wir aus dem Wasser. Man war das ein Tag, einfach nur geil! Der schönste Tag der Woche.
      Am Fogletag waren wir wieder am selben Strand. Dann hatte der Wind jedoch etwas aufgefrischt und kam Onshore. Die Wellen waren nun um einiges unruhiger und schwer zu bekommen.
      Nic hat sich dann mit mir auf eine längere Paddelstrecke von den Sandbänken weg zu einem Riff gemacht, wo die Wellen etwas größer und ruihger liefen.
      Ich glaube das ich auf dieser Strecke mehr geduckdived bin als in der ganzen Woche und entsprechend war ich platt als wir endlich ankamen.
      Nach einigem hin und her bekamen wir dann auch ein super Set ab und konnten die Loorbeeren unser Arbeit einsammeln. Das war schon ein anderes Niveu als am Strand... WOW!
      Leider ging aber auch dieser Tag dem Ende zu und wir ließen ihn in einem guten portugisieschen Restauren bei Steak und Fisch zu Ende gehen.

      Da war er schon der letzte Tag. Morgens bin ich nochmal zum Praia Grande gefahren und habe einem lokalen Bodyboardcontest zugeschaut, bevor es dann entgültig zum Flughafen ging.
      Das war eine Saugeile Woche mit Nic, seinem Kumpel Nuno und Olaf. Wir hatten jede Menge Spaß in und außerhalb vom Wasser.
      Und ich danke Nic vielmals für seine große Gastfreundschaft und das er mich so herzlich aufgenommen hat.

      Ich komme gerne wieder und habe wieder mal ein Stück meines Herzens in Portugal verloren.

      Adeus Portugal. Você era um grande anfitriões.
      Alex
      Jetzt habe auch ich mal bei Shore Break vorbeigeschaut. Es hat mir sehr gut gefallen, und ich war sicherlich nicht zum letzten Mal da.

      Anbei meine Übersicht zur:

      Shore Break Waveriding School

      Betreiber: Nicolas (Nic) Rosner fährt auf einzelnen Events der IBA World Tour mit und hat 2012 im heimischen Sintra immerhin das GQS Event gewonnen (!). Nic ist deutschstämmig, aber in Portugal aufgewachsen. Die Bodyboard-Schule Shore Break baut Nic derzeit in Zusammenarbeit mit Nuno Felix auf, der Bodyboard-Wettkämpfe inzwischen auch von anderer Warte her kennt: er organisiert u.a. die portugiesische Meisterschaftsserie. (Bezüglich der Rolle, die Nic für Aerial Bodyboards übernommen hat, hat Alex ja schon an anderer Stelle ausführlich geschrieben.)

      Sprache: Nic spricht perfekt Deutsch. Darüber hinaus bieten Nic und Nuno natürlich auch Unterricht auf Englisch und Portugiesisch an.

      Ausrichtung: Shore Break ist der seltene Fall einer ausschließlich auf Bodyboarding und nicht auf Stand-up-Surfing ausgerichteten Schule. Nic unterrichtet bereits seit einigen Jahren lokale Schüler im Bodyboarding, und Shore Break hat inzwischen einen festen Stamm portugiesischer Schüler aus Sintra und Lissabon, die regelmäßig Stunden nehmen. Zusammen mit Nuno werden jetzt als zusätzliches Standbein Angebote für Urlauber ausgebaut. Shore Break wendet somit sowohl an sportlich interessierte als auch an freizeitorientierte Kunden.

      < Website > < Facebook >

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      Location: Portugiesische Atlantikküste (Sintra, Lissabon)

      Zeitraum: Wenn Nic oder Nuno da ist, besteht das ganze Jahr über die Möglichkeit, Unterricht zu nehmen - auch der Unterricht für die lokalen Schüler ist ja eine Ganzjahresangelegenheit. Für Bodyboarder mit weniger Erfahrung ist vielleicht eher zum swellärmeren Sommer zu raten. Für alle anderen sollten sich rund um das Jahr passende Wellen finden. Frühjahr und Herbst bieten sehr angenehme Klimabedingungen und man umgeht dennoch die Hochsaison im Sommer.

      Surfbedingungen: Nic ist in der Umgebung von Sintra aufgewachsen und kennt die Spots rund um die Praia Grande schon seit seiner Kindheit. Damit kennt er natürlich auch die Spots, die selbst in der Hauptsaison nicht überlaufen sind. Ähnlich wie an der südwestfranzösischen Atlantikküste ist auch der Küstenverlauf nördlich von Lissabon nach Westen ausgerichtet. Bei starkem Swell aus Nordwesten werden die Wellenbedingungen somit zunehmend schwieriger. Einzelne Spots liegen dann durch vorgelagerte Felsnasen noch etwas geschützter, aber bei richtig großem Wellengang ist dann der Wechsel an die Lissaboner Spots notwendig. Diese sind durch das vorgelagerte Cabo da Roca geschützt und bieten dann häufig relativ cleane Bedingungen, die dem Lernerfolg entsprechend zuträglich sind. Man sollte auf die Teilnahme an den Lissaboner Sessions als nicht verzichten, nur um etwas Benzinkosten zu sparen. Carcavelos bietet relativ schnell laufende, gut für das Bodyboarding geeignete Wellen, die bei guten Bedingungen am Wochenende allerdings entsprechend gut besucht sind. Caparica bietet eher sanftere Wellen mit viel Zeit zum Reagieren.

      Angebote: Shore Break bietet sowohl einzelne Unterrichtseinheiten als auch Paketangebote mit und ohne Unterkunft an. 2014 soll zudem die Möglichkeit von Einzelunterricht ins Programm aufgenommen werden. Die Unterrichtseinheiten finden - soweit möglich - an den Stränden um die Praia Grande bei Sintra statt. Die Entscheidung, ob eine Unterrichtseinheit nach Lissabon verlegt wird, wird kurzfristig anhand des Swellforecasts getroffen.

      Kursumfang: Nic und Nuno bieten, sofern es die Swellbedingungen erlauben, täglich ein bis zwei Unterrichtseinheiten an. Diese sind auf 2 Stunden angesetzt, aber bei guten Wellenbedingungen kommt es auch schon mal vor, dass man gute 2 Stunden im Wasser ist. Es wird also nicht auf die Uhr geschaut, sondern es kann mit Vorbesprechung und Warm-up dann auch mal deutlich über die angesetzte Zeit hinaus gehen.

      Unterkunft: Shore Break hat ein kleines Surfhouse mit nur drei Schlafzimmern zur Verfügung. Aufgrund der geringen Bettenzahl ist eine persönliche Atmosphäre also garantiert. Die Unterkunft befindet sich in Fontanelas im Bereich des Naturparks Sintra-Cascais. Das Haus ist ruhig gelegen und die Lage ideal für einen erholsamen Urlaub (bis auf den Energieaufwand fürs Bodyboarding natürlich). In Fontanelas befinden sich zwei Mini-Mercados in Laufdistanz zum Surfhouse. Zusammen mit einem mehr auf die Lebensmittelgewohnheiten mitteleuropäischer Touristen spezialisierten Geschäft im Nachbarort bietet sich so eine ausreichende lokale Versorgung mit den Dingen des täglichen Bedarfs, so dass man größere Supermärkte (ca. 15 - 20 min. mit dem Auto entfernt in Sintra) kaum braucht. Wer auf der Suche nach Nachtleben ist, wird in Fontanelas nicht fündig werden und sich abends auf den Weg anderswohin machen müssen.

      Kosten: Die Preisliste für 2014 ist noch in Vorbereitung.

      Spirit: Bei einer nur auf Bodyboarding ausgerichteten Schule ist man als Bodyboarder natürlich immer sehr gut aufgehoben. Da besteht keine Gefahr, dass man nur mitgeschleift wird, wenn es darum geht, die Massen von Stand-up-Surfern abzufertigen. Auch wenn Bodyboarding in Portugal einen deutlich höheren Stellenwert besitzt als in den meisten anderen Ländern, wird die Schule mit diesem engen Fokus eher klein bleiben. Dies bietet natürlich den großen Vorteil einer sehr persönlichen, eher familiären Atmosphäre. Insbesondere außerhalb der Sommerferien-Reisezeit kann man mit kleinen Gruppengrößen rechnen. Nic und Nuno sind beide mit sehr viel Engagement und Spaß bei der Sache. Auch wenn an einer Unterrichtseinheit nur wenige Schüler teilnehmen, sind trotzdem häufig beide gleichzeitig als Lehrer mit dabei. Sie versuchen immer zu motivieren statt zu kritisieren. Dies sorgt für eine sehr angenehme Atmosphäre. Die Urlaubsgäste werden dabei auch von den lokalen Schülern freundlich empfangen und voll akzeptiert.

      Anreise: Die Anreise erfolgt mit dem Flugzeug nach Lissabon. Flüge nach Lissabon gibt es von vielen deutschen Flughäfen aus. Shore Break wird einen Transferservice vom Flughafen aus anbieten. Wer sich einen eigenen Mietwagen nimmt (in der Nebensaison kann man mit Glück äußerst preisgünstige Angebote bekommen), kommt am Flughafen direkt auf die IC 19 nach Sintra. Kurz vor Sintra kann die Autobahn (auf der Autobahn der Beschilderung "Praias" folgen) als Stadtumgehung von Sintra genutzt werden. Man kommt also ohne Innenstadtverkehr vom Flughafen zum Surfhouse.
      Hallo Max,

      wünsche Dir jetzt schon viel Spaß im Februar. Wenn Du einen Monat vor Ort bist, wirst Du sicherlich das eine oder andere Mal auch Carcavelos und Caparica surfen.

      Wenn die Bedingungen an den Stränden vor Nics Haustür im Sommer so gut waren wie Nunos Fotos nahelegen, dann solltest Du aber nicht bedauern, noch nicht nach Lissabon gekommen zu sein.

      Viele Grüße
      Thomas
      [h=1]Herbst Bodyboard Camp in der Shorebreak Waveriding School, Sintra (Portugal)[/h]
      Wir waren vom 12.09.-18.09.2013 im Bodyboard-House und wollen über unsere Zeit in der „Shorebreak Waveriding School“ berichten. Der Aufenthalt war im Rahmen des „Herbst Bodyboard Camp“ eingeplant, aufgrund der wenigen Anmeldungen zum Camp hatten Ben und ich das Privileg quasi Privat-Unterricht von Nic zu erhalten.
      Am 12.09.2013 am Lissaboner Flughafen angekommen, holte uns Nic ab und es ging gleich nach Sintra, zum Bodyboard GuestHouse. Am Haus begrüßte uns Alf, Felix Hund. Alf ist besessen von Tennisbällen und weiß jeden Gast fürs Bällchenwerfen zu begeistern. Die ganze Woche versorgte uns Nic mit Lebensmitteln. Am Abend durften wir uns von seinen und Diana's (seine Freundin) Kochkünsten überzeugen lassen, das Essen war super lecker !!!


      Am zweiten Tag ging es morgens zum Praia Grande, wo gerade ein lokaler Bodyboard-Contest stattfand, an dem auch zwei Schüler von Nic teilnahmen. Die Atmosphäre am Strand war chillig. Es war beeindruckend, wie populär Bodyboarden in Portugal ist und auch einige Mädels in die Wellen steigen. Cool war auch zu sehen, dass Bodyboarden ein Sport für Jung und Alt ist und so lange man sich in die Fluten wagt, kann man immer was erleben!


      Nach dem Contest machten wir unsere erste Einheit. Nic wollte sehen, wie wir uns auf den Brettern halten und was wir von der Theorie umsetzen können. Nach dem Aufwärmen und der ersten Theorie-Einheit (Man lernt, wo die Hände, Arme Rumpf, Beine und Füße hingehören, Was man durch Verlagerung erreichen kann und wie man das Brett steuern kann) ging's ins Wasser! In die Brandung mit dem Board springen und auf dem Wasser nach vorne kommen ist zunächst nicht so einfach, aber man kommt voran. In der Inside, den ersten Versuch die Welle Richtung Strand zunehmen gelingt auch ziemlich schnell (die Wellen sind da nicht mehr sooo groß :-)).


      Zum Ende der Stunde waren wir beide ziemlich platt, da Bodyboarden nicht nur ein „Ganz-Körpertraining“ ist, sondern auch mental volle Konzentration fordert.



      Nic merkt man seine lange Erfahrung nicht nur beim Boarden sondern auch beim Unterrichten an. Er erklärt die Abläufe leicht verständlich, vermittelt draußen im Wasser ein sicheres Gefühl und ist wirklich in 3 Sekunden bei einem, falls etwas sein sollte. Gerade für mich war das wichtig, vor allem als ich am dritten Tag im Wasser Panik bekam (die Wellen waren einfach zu groß für mich). Er hat mich beruhigt, ist auf mich eingegangen und hat mich sicher an den Strand zurück gebracht.


      In den nächsten Tagen übten wir hauptsächlich Basic's :
      - Wie schneidet man eine Welle? Wo gehören die Hände ,Arme und wo muss der Kopf sein? Wie geht duckdiving? Und natürlich mein absolute Favorite, den 360° !


      Sehr cool war auch der Tag in Cascais. Auf dem Weg dorthin haben wir bei Nic's Eltern vorbei geschaut, um uns das Auto auszuleihen. Das Haus und die Umgebung sind wunderschön und wie ich Nic's Mum später beim Essen sagte „Nic schafft es noch immer einen drauf zusetzen!“
      Anschließend fuhren wir nach Cascais. Nach den abgelegenen und menschenleeren Stränden der Vortage, war in Cascais richtig was los, weil auch das Wetter Bombe war. Sonne, 28° Grad, und Strand!
      Durch das Technik-Training der Vortage hatte ich ein sichereres Gefühl auf dem Brett, die Duckdives klappten besser und es kam nicht mehr die Panik „Oh, Gott, ist die Welle groß und was mach ich nun!!!“
      Auch wenn ich die erste Welle kriegt, so hatte Ben „Honig im Arsch“ und schnappte sich eine Welle nach der anderen. Schön war auch zu sehen, dass Nic einigen Wellen nicht widerstehen konnte und uns ein paar seiner Dropknee-Einlagen zeigte.
      Es war eine richtig coole Einheit mit allem was dazu gehört: Abhängen im Wasser und auf Wellen warten, sehr schöne Wellen erleben, auch wenn bei einer Welle der „Fall Down“ (auf das Brett von oben fallen) etwas hart war, aber es war eine doppelte Welle mit doppelten Spaßfaktor.
      Nach der Rückkehr aus Cascais und kurzer Erholung, hatte Nic noch eine Yoga-Einheit bei einer befreundeten Yoga-Trainerin organisiert. Die Atmosphäre war super entspannt und genau das richtige nach dem Bodyboarden. Zum Abschluss gab es leckeres Essen bei Nic's Eltern .


      Wir könnten noch so viel schreiben: von dem wunderschönem Strand Praia de Aguda, von Sintra und der Tour durch den Park „Quinta da Regaleira“ mit Nic, von den coolen Abenden mit den Jungs, die einen gut aufgenommen haben, denen man ihre Liebe und Begeisterung zum Bodyboarden quasi ansehen kann und immer für eine gute Atmosphäre gesorgt haben, von der Offenheit und Herzlichkeit der Menschen, von der Natur, von der Möglichkeit morgens aufzustehen und ans Wasser zufahren, von dem sehr guten Portugiesischen Wein, von dem leckeren Essen überhaupt und von Alf, dem liebsten und ballfixiertesten Hund ever und so weiter...


      Ich glaube, man kann unserem Bericht entnehmen, wie viel Spaß uns diese eine Woche gemacht hat, so dass wir bestimmt nächstes Jahr die Zeit finden, erneut nach Sintra zu kommen.
      Beste Jahreszeit? Läßt sich leider nicht so einfach generalisieren. Im Sommer sind die Wellen halt deutlich kleiner. Wer noch nicht viel Erfahrung auf dem Bodyboard hat, tut sich dann sicherlich etwas leichter. Wer es gerne hat, dass an Swell etwas mehr los ist und weniger Touristen da sind, wird eher auf Frühling und Herbst setzen. Der Herbst glänzt dabei die wärmeren Wassertemperaturen, wenn das Meer vom Sommer noch aufgeheizt ist.

      Da Nic und Nuno auch einheimische Bodyboarder unterrichten, ist bei ihnen rund um das Jahr Saison. Die neuesten Fotos auf Facebook sind z.B. vom Training von letzter Woche. Du könntest also sogar kurzfristig im Februar hinfahren, wenn Sleepwalker das nächste Mal dort ist.